Der Bezirk "Hochstift Paderborn" ist nicht nur in seinen Ortsgruppen aktiv. Viele Veranstaltungen werden durch den Bezirk und die Bezirksjugend organisiert und, oft unter Mithilfe der Ortsgruppen, durchgeführt. In seinem Einzugsbereich (Kreis Paderborn, Kreis Höxter, Stadt Marsberg) werden derzeit mehr als 5.000 Mitglieder in 19 Ortsgruppen betreut. 68 % aller Mitglieder sind unter 27 Jahre.
Entstehungsgeschichte
Schon vor 1953 gab es die DLRG im Bezirk Hochstift Paderborn. Nachfolgend ein kurzer Ausschnitt aus der Entstehungsgeschichte:
1927
Aufgrund eines Nachforschungs- und Augenzeugen- berichtes von Meinolf Lücking (DLRG-Mitglied und Schwimmmeister in Paderborn) kann davon ausgegangen werden, dass die Erstgründung des Bezirks der DLRG im Hochstift Paderborn im Herbst 1927 durch den Sportlehrer Ferdinand Rodenkirchen (Bezirksleiter), Schwimm-Meister Fritz Siegmund (Techn. Leiter) und Kaufmann Fritz Henning (Geschäftsstelle) als 5. Bezirk des Landesverbandes Westfalen erfolgte. Eine zielbewusste Aufbauarbeit, Vorträge und Lehrgänge, sowie die Zusammenarbeit mit dem 1. Paderborner Schwimmverein 1911 erbringen einen gut ausgebildeten Stamm von Rettungsschwimmern. In dieser Zeit verfügt Paderborn über eine Reihe von Bädern. Neben einem Hallenbad, dem Kaiser-Karls-Bad (1892), stehen die Militärbadeanstalt (1911) an der Lippe, das alte Inselbad (1840) und das Rolandsbad (1934) zur Verfügung. Bei der Einweihungsfeier des Rolandsbades stellt sich die DLRG mit praktischen Vorführungen und durch werbende Plakate vor.
1935-1938
Zu den Mitgliedern und Lehrscheininhabern in der Ortsgruppe Paderborn zählen u. a. Schwimm-Meister Lücking und Frau Elisabeth Gehls. In Paderborn versammeln sich DLRG-Delegierte und Gäste gemeinsam mit dem Landesverbandsleiter Karl Löhr zu einer landesverbandlichen Tagung, die überdies in festlicher Weise die zehnjährige aktive DLRG-Arbeit im Paderborner Bezirk würdigt. Bezirksführer ist Fritz Siegmund, Bad Lippspringe. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt eine Reichsmark. Andreas Albers aus Paderborn erwirbt den Lehrschein der DLRG. Mit der Erstellung des Freibad Büren wird dort eine Ortsgruppe der DLRG gegründet.
1939-1945
Auch während des 2. Weltkrieges wird weiter ausgebildet. Ermöglicht wird dies unter anderen durch die Sportlehrerin Frau Dürgeloh und Frau Strohmeyer. Am Ende des Krieges liegen die Stadt Paderborn und mit ihr die Schwimmbäder in Trümmern. Eine Basis für die DLRG-Arbeit fehlt, so dass die Ausbildung eingestellt wird.
1951
Mit dem Dienstantritt von Herbert Hirche am Gymnasium Theodorianum lebt der DLRG-Gedanke wieder auf, und inmitten der Ruinen betreibt er mit seinen Schülern die theoretische, sowie in Bad Lippspringe die praktische Rettungsschwimmausbildung.
1953 bis heute
Seit Beginn der Neubegründung sind die wichtigsten Ereignisse in einer Chronik dokumentiert. Nähere Infos dazu gibt's beim Internet-Beauftragten.
